
24.06.2009 [ MC ]
Bei der Ostdeutschen Meisterschaft der Jugend D am 21./22.6. in Chemnitz wurde nun auch in der letzten Altersklasse der Meister in der Jugend gekürt. Die SG Neukölln Berlin verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr durch ein 12:8 gegen OSC Potsdam und schoss damit genau ein Tor mehr als im Endspiel 2008 gegen den selben Gegner. Platz 3 ging an die Wasserfreunde Spandau 04 Berlin, die Ausrichter SC Chemnitz von 1892 knapp mit 10:9 besiegten. Auf den Plätzen 5 und 6 kamen die SGW WU/SC Magdeburg und der SV 2000 Brandenburg (21:5) ein. Am Samstag hatten sich die Spandauer durch ein 21:12 gegen die Magdeburger und die Chemnitzer durch ein 25:1 gegen die Brandenburger ins Halbfinale gespielt. Doch beide Staffelsieger der Qualifikation SG Neukölln und OSC Potsdam, wegen des gespielten Modus bereits für das Halbfinale gesetzt, konnten sich klar gegen ihre Kontrahenten durchsetzen. schickte Potsdam Spandau mit 27:5 und Neukölln Chemnitz mit 16:2 ins Spiel um Platz 3.
Am 21.6. wurde auch der Ostdeutsche Meister 2009 in der weiblichen Jugend B ermittelt. Nur in dieser Altersklasse gab es 2 Meldungen, in den anderen Altersklassen wird bei den Mädels in diesem Jahr keine Meisterschaft ausgespielt. Im Vereinsbad der SG Neukölln Berlin in Britz siegten die Mannschaft des SC Chemnitz von 1892 mit 8:4 gegen die Neuköllnerinnen.
Der neue Meister bei der männlichen Jugend A heißt Wfr. Spandau 04 Berlin. Die von Dirk Hohenstein trainierten Spandauer trugen sich nach einem Jahr Pause wieder in die Siegerliste ein. Nach der Absage des VfL 1990 Gera 2 Tage vor Turnierbeginn wurde am 13./14.5. im Potsdamer Bad am Brauhausberg nur noch eine 4er-Runde mit dem ASC Brandenburg, der SG Neukölln Berlin, dem OSC Potsdam und Spandau 04 gespielt. Potsdam und Spandau beherrschten beide Kontrahenten wie erwartet deutlich und am Sonntag kam es dank der Ansetzung zuerst zum Spiel um Platz 3 zwischen ASC Brandenburg und SG Neukölln Berlin, das die Neuköllner deutlich mit 21:6 für sich entschieden. Das mit Spannung erwartete Spiel um Platz 1 zwischen Potsdam und Spandau fand danach vor fast 100 Zuschauern statt. Trotz Heimvorteil kam Potsdam nicht ins Spiel, gegen die sehr gut eingestellten Spandauer gelang erst in der 19. Minute beim Stand von 5:0 für Spandau das erste Potsdamer Tor, 10:6 stand am Ende des Spiels auf dem Protokoll. OSC Trainer André Laube bemerkte nach dem Spiel, dass seine Mannschaft an diesem Tag nicht die Spur einer Chance hatte, diese Spandauer zu schlagen.
Am 16./17.5. fand im Vereinsbad der SG Neukölln Berlin die Ostdeutsche Meisterschaft der männlichen Jugend B statt. Bei schönem Sonnenwetter setzte sich im Stadtduell die SG Neukölln durch ein 6:2 gegen Spandau 04 durch und wiederholte damit den letztjährigen Erfolg, im Spiel um Platz 3 besiegte der OSC Potsdam Fortuna Auerbach mit 12:8. Im Spiel um Platz 5 deklassierte die SGW WU/SC Magdeburg den ASC Brandenburg mit 36:3. Am Samstag hatten die Magdeburger im Viertelfinale den Einzug ins Halbfianle durch ein 12:13 nach Verlängerung gegen Auerbach verspielt, 2 Leistungsträger der Magdeburger wurden im PlayOff der DWL gegen Poseidon Hamburg eingesetzt und fehlten der Mannschaft an allen Enden. Im 2. Viertelfinale sicherte sich der OSC Potsdam durch ein 14:5 gegen ASC Brandenburg den Halbfinaleinzug. Dort setzten sich allerdings die gesetzten Halbfinalisten Neukölln (18:4 gegen Auerbach) und Spandau (23:6 gegen Potsdam) mit deutlichen Ergebnissen durch. Während der Endrunde wurde für die Auswahlmannschaft der Landesgruppe Ost zum Itze-Gunst-Pokal gesichtet und danach 23 Sportler zu einem Vorbereitungslehrgang eingeladen, um dann letztendlich die 15 Spieler für das DSV Sichtungturnier um den Gunst-Pokal zu nominieren.
Bereits am 2./3. Mai wurde bei der männlichen Jugend C der Ostdeutsche Meister ermittelt. In der Magdeburger Schwimmhalle Große Diesdorfer Str. war erneut der Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04 das Maß aller Dinge. Mit 14:5 wurde der SVV Plauen auf Platz 2 verwiesen, Platz 3 ging an die SG Neukölln Berlin durch ein 11:9 über Ausrichter SGW WU/SC Magdeburg. Am Ende auf Platz 5 kam der OSC Potsdam durch ein deutliches 26:2 über den ASC Brandenburg. Neukölln (39:1 gegen Brandenburg) und Magdeburg (13:6 gegen Potsdam) hießen die deutlichen Sieger der beiden Viertelfinalspiele, doch die beiden Halbfinalspiele waren hart umkämpft. Spandau zitterte lange, denn Neukölln spielte nochmal im letzten Abschnitt stark auf, doch mit 8:6 qualifizierten sich die Spandauer für das Finale. Noch enger ging es im 2. Halbfinale zu, denn hier ging es in die Verlängerung und mit 13:12 stieg der SVV Plauen gegen die in eigener Halle lautstark unterstützten Magdeburger als Sieger aus dem Wasser.
Die Ostdeutschen Meisterschaften der Jugend A-C (männlich) und Jugend D sind die Qualifikation für die Teilnahme an der Deutsche Meisterschaft im Herbst diesen Jahres. Die jeweils vier erstplatzierten Mannschaften in jeder Altersklasse sind dafür qualifiziert. Die beiden Berliner Vereine aus Neukölln und Spandau sind in allen 4 Altersklassen qualifiziert, der OSC Potsdam in Jugend A,B und D, der ASC Brandenburg bei der Jugend A, Fortuna Auerbach bei der Jugend B, der SVV Plauen und die SGW WU/SC Magdeburg bei der Jugend C und der SC Chemnitz von 1892 bei der Jugend D.
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